Humboldt-Universität zu Berlin - Berliner Institut für Islamische Theologie

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Professur für Islamische Religionspädagogik und Praktische Theologie

 

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Prof. Dr. Tuba Isik

Sitz: Hannoversche Str. 6, R. 2.27
Tel.: 030 2093-98062
tuba.isik@hu-berlin.de

 

 

 

 
Prof. Isik, die Denomination Ihres Lehrstuhls lautet „Islamische Religionspädagogik und Praktische Theologie" Was verbirgt sich dahinter?

Der Lehrstuhl besteht aus zwei großen Teildisziplinen. Im Rahmen der religionspädagogischen Forschung und Lehre liegt der Schwerpunkt zwar auf dem Lernort Islamischer Religionsunterricht, d.h. auf der Fachdidaktik, allerdings sind zugleich systematische und historische Fragen um religiöse Bildung und Erziehung Gegenstand dieses Bereiches. Die Praktische Theologie hingegen beschäftigt sich mit islambezogenen praktischen Handlungsfeldern, wie z.B. Soziale Arbeit, Krankenhausseelsorge etc.

Welche Forschungsfrage treibt Sie aktuell um?

Ich frage mich, wie ästhetische Bildung zu einem selbstverständlichen integralen Bestandteil von religiöser Bildung an der Schule werden kann. Zudem noch, welchen Beitrag Religionsunterricht auch zur Sensibilisierung gegen Rassismus im weitesten Sinne leisten kann.

Welches ist Ihr wichtigstes Ziel als Hochschullehrerin? Was können Studierende von Ihnen lernen?

Mit liegt insbesondere eine fachdidaktisch gute Ausbildung am Herzen, die meine Studierende für den Schulunterricht gut ausrüsten soll. Aber ich versuche Studierende nicht nur fachlich, sondern auch menschlich für die Sache zu begeistern und sie für wichtige Haltungen wie Empathie und epistemische Demut zu sensibilisieren.

Wie ist Ihr Eindruck von Berlin? Warum ist Berlin ein guter Ort für die Islamische Theologie?

Der Standort Berlin ist ein guter und herausfordernder Nährboden für die Theologien insgesamt. Auf der einen Seite gibt es vielfältige Institutionen und Personen, die sich für spannende Projekte anbieten, und auf der anderen Seite steht die Herausforderung im Angesicht einer säkular ausgerichteten Berliner Gesellschaft die Potenziale einer Theologie immer wieder gut zu begründen.