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Abb.: M. Zalewski

Berliner Institut für Islamische Theologie

Leonie Stenske M.A.

Bild Stenske

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

 

Sitz: Hannoversche Str. 6, 10115 Berlin

Telefon: +49 (0)30 2093-98061

E-Mail: leonie.stenske@hu-berlin.de

 

 

Leonie Stenske studierte im Bachelor Arabistik an der Universität Leipzig und an der Aix-Marseille Université. Ihr Masterstudium der European Studies an der Universität Leipzig und der Universitas Gadjah Mada, Yogyakarta schloss sie 2020 ab. Seit April 2021 ist sie Doktorandin in der Nachwuchsforschungsgruppe „Islamische Theologie im Kontext: Wissenschaft und Gesellschaft“. Ihre Forschungsschwerpunkte sind muslimisches Leben in Ostdeutschland und islamische Ernährungspraktiken. Außerdem beschäftigt sie sich mit sozialen Aushandlungsmechanismen um Zugehörigkeiten in Migrationsgesellschaften mit einem Fokus auf Deutschland. In ihrem Forschungsbereich veröffentlichte sie in der Working Paper Series des Max-Plack-Instituts für ethnologische Forschung in Halle den Artikel “Negotiating Ḥalāl Consumption: The Interplay of Legitimacy, Trust, and Religious Authority" (Salim, Abdelghafar & Leonie Stenske: 2020), sowie einen Beitrag in dem Sammelband „Muslime in Sachsen“ (Marie Hakenberg & Verena Klemm (Hgg.): 2016). Im Sommer 2021 ist der von ihr herausgegebene Sammelband „Muslimisches Leben in Ostdeutschland“ (Leonie Stenske & Tom Bioly (Hgg.)) als open access-Publikation erschienen.

 

Forschungsvorhaben:
Islamische Ernährungspraktiken (Arbeitstitel)

In ihrem Promotionsvorhaben beschäftigt sich Leonie Stenske mit den Mechanismen der Inkorporation, Reproduktion und Performanz islamischer Ernährungspraktiken. Dabei fokussiert sie sich besonders auf Eltern-Kind-Beziehungen und auf institutionelle Lernkontexte. In ihrer Forschung verwendet sie die praxistheoretischen Konzepte des Habitus, der Gewohnheiten und der Habit-Memory, um Wissen über implizite und explizite islamische Ernährungspraktiken in ihrer zeitlichen, sozialen und räumlichen Abhängigkeit und Zusammenhängen zu greifen. Ihr empirisches Material erhebt sie durch Feldforschung in Kindergärten, Schulen, Moscheegemeinden, Elterngruppen und in Privathaushalten.