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Berliner Institut für Islamische Theologie

Die NWG II zu Gast am IKT

Foto: Moritz Göthel
Aus dem Team der Nachwuchsgruppe „Islamische Theologie im Kontext: Wissenschaft und Gesellschaft“ waren kurz vor Vorlesungsende am 06.02.2020 Dr. Ayşe Almıla Akca und Mona Feise zu Gast im Seminar von Dr. Silvia Richter (Guardini-Professur, IKT) „Wahrheit gibt es nur zu zweien..." - Interkultureller Austausch von Juden, Christen und Muslimen vom 18 Jhd. bis heute“.

Dr. Akca führte die Studierenden in das Konzept der Nachwuchsgruppe innerhalb des Berliner Instituts für Islamische Theologie ein und präsentierte die Einzelprojekte der NWG, die auf reges Interesse trafen: „Religiöse Praxis bei muslimischen Senior*innen“ (Bueşra Oenay), „Kunst als Form islamisch-religiöser Praxis“ (Dr. Aydın Süer), sowie „Islamische Feste, Feiern und Gedenken: Theologischer Sinn, Praktiken und die Gesellschaft“ (Dr. Ayşe Almıla Akca). Mona Feise stellte ihr eigenes Promotionsvorhaben „Religiöse Praxis in muslimisch-interreligiösen Partnerschaften und Familien“ vor.

Nach Akcas Einführung in Themen, Geschichte und Akteur*innen des christlich-muslimischen Dialogs von seinen Anfängen in den 1980er Jahren bis in die Gegenwart diskutierten Akca und Feise zusammen mit der Seminarleiterin Dr. Richter und den Studierenden am IKT über Formen und Wandel des Dialogs. Insbesondere zeigten die Studierenden Interesse an den Leitthemen der NWG: Die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis zwischen normativen Vorstellungen und religiöser Praxis, ihr wechselseitiger Einfluss und Dependenzen sowie Fragen nach der Rolle von Gender als Strukturkategorie. Beachtenswert war die Frage nach dem Verhältnis von kulturwissenschaftlicher und theologischer Forschung der NWG: Als interdisziplinäre Forschungsgruppe macht die NWG kultur- und sozialwissenschaftliche Methoden und Theorien für das theologische Erkenntnisinteresse fruchtbar. Abschließend wurde nach dieser „dialogreichen“ Erfahrung festgehalten, dass weitere Formen der Zusammenarbeit und des Dialogs zwischen der NWG und dem IKT wünschens- und erstrebenswert sind.