Aydın Süer (2025): "Die Materialität des Islamischen"
Der von Aydın Süer verfasste Beitrag Die Materialität des Islamischen zeigt, dass Islam nicht nur durch Schriften oder Glaubenslehren entsteht, sondern im praktischen Tun. Am Beispiel muslimischer Künstler:innen aus Europa und den USA verdeutlich er, wie Kunst zu einem Ort islamisch-religiöser Sinnproduktion wird.
Ob Malerei, Musik, Fotografie oder Tanz – religiöse Bedeutungen entstehen hier im Zusammenspiel von Körpern, Dingen, Räumen und Sinneswahrnehmungen. Farben, Instrumente, Bewegungen oder Kameras sind nicht bloß Mittel, sondern aktive Bestandteile religiöser Praxis. Der Artikel, der in der Schweizerischen Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte (Université de Fribourg) erschienen ist, bricht mit der Idee eines 'Wesenskerns' des Islams und zeigt stattdessen: Islam ist 'Doing Islam' – performativ, materiell und erfahrbar. Der Beitrag richtet sich daher an alle, die sich für Islam, Kunst, Materialität und Religionssoziologie interessieren.
Aydın Süer: Die Materialität des Islamischen – Kunst als Ort islamisch-religiöser Sinnproduktion, in: Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte SZRKG/RSHRC/RSSRC 119 (2025), S. 85–103.